Letzte Nachrichten
TÜV-Verband: Zahl der Führerscheinprüfungen auf Rekord gestiegen
Die Kosten für den Führerschein sind in den letzten Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen - trotzdem hat die Zahl der Fahrprüfungen in Deutschland 2025 ein neues Allzeithoch erreicht. Über alle Klassen hinweg wurden im vergangenen Jahr laut Datenerhebung des TÜV-Verbands mehr Theorie- und mehr Praxisprüfungen abgelegt. "Der Führerschein boomt wie eh und je", erklärte TÜV-Experte Richard Goebelt am Mittwoch.
"Nervt schon": Ricken zur BVB-Kritik
Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken richtet nach dem besten Rückrundenstart aller Bundesligisten deutliche Worte an die Kritiker seines Klubs: "Das nervt manchmal schon", sagte der 49-Jährige im Interview mit RTL/ntv: "Wenn ich mal ein Jahr zurückschaue, am 21. Spieltag der letzten Saison waren wir 25 Punkte hinter den Bayern, aktuell sind es sechs. Wer diese Entwicklung nicht sieht, der will sie auch nicht sehen." Diejenigen scheinen den Fußball "nicht ganz zu verstehen" und sollten "vielleicht auch mal ein bisschen stiller sein", fügte Ricken hinzu.
Keine schnelle Einigung in dritter Ländertarifrunde zu erwarten
Vor der dritten Tarifrunde für die angestellten Beschäftigten der Bundesländer in Potsdam deutet sich keine schnelle Einigung an. Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften sprachen am Mittwoch von schwierigen Verhandlungen. Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern sieben Prozent, monatlich jedoch mindestens 300 Euro mehr Geld.
Kombination: Geiger nach gutem Sprung im Medaillenrennen
Der zweimalige Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger ist gut in den Wettkampf von der Normalschanze gestartet und kämpft in Val di Fiemme um eine Medaille. Der Oberstdorfer flog in Predazzo auf 98,0 m und geht nur 29 Sekunden nach dem führenden Esten Kristjan Ilves als Achter in den schweren 10-km-Skilanglauf ab 13.45 Uhr (ARD und Eurosport) in Lago di Tesero.
Empörung über Entfernung von Regenbogenflagge von Stonewell-Monument in New York
In New York hat die Entfernung einer Regenbogenflagge von einem bekannten Monument der LGBTQ-Bewegung für Empörung gesorgt. Etwa hundert Demonstranten, viele in Regenbogenfahnen gehüllt, versammelten sich am Dienstag (Ortszeit) in einem Park gegenüber des Stonewall-Monuments. Sie verurteilten die Entfernung durch eine Behörde, die der US-Regierung untersteht, als "Schlag ins Gesicht" für ihre Community.
21-Järiger soll nach Axtangriff in ICE in Bayern dauerhaft in Psychiatrie
Nach einem Axtangriff in einem ICE auf dem Weg von Hamburg nach Wien im vergangenen Juli hat die Staatsanwaltschaft die dauerhafte Unterbringung des Angreifers in der Psychiatrie beantragt. Es sei davon auszugehen, dass der Beschuldigte bei der Tat am 3. Juli 2025 schuldunfähig gewesen sei, teilte die Staatsanwaltschaft im bayerischen Regensburg am Mittwoch mit. Der mittlerweile 21 Jahre alte Mann soll weiterhin gefährlich sein.
Deutsche Unternehmen fordern wirtschaftspolitischen "Kurswechsel" der EU
Mit Blick auf ein Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag haben deutsche Unternehmerverbände von der EU tiefgreifende wirtschaftspolitische Veränderungen gefordert. "Europa braucht jetzt einen grundlegenden Kurswechsel mit ambitionierten Reformentscheidungen, die schnell und pragmatisch umgesetzt werden - weg von Überregulierung, hin zu Wachstum", erklärte die Initiative "Made for Germany" am Mittwoch. "Um international bestehen zu können, braucht es einen Kurswechsel in der EU", erklärte auch der Bundesverband der Deuschen Industrie (BDI).
Wegen Corona-Infektion isoliert: Kreuzfahrtpassagier bekommt Geld nicht zurück
Ein Kreuzfahrtpassagier, der sich wegen einer Corona-Infektion in einer Kabine isolieren musste, bekommt das Geld für diesen Teil der Reise nicht zurück. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellte keinen Reisemangel fest, wie aus einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Urteil hervorgeht. Die zweiwöchige Kreuzfahrt startete im Februar 2023 im spanischen Santa Cruz de Tenerife, einer Hafenstadt auf Teneriffa. (Az. X ZR 15/25)
Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence hadert mit junger Berühmtheit
Die schon mit 22 Jahren mit dem Oscar ausgezeichnete US-Schauspielerin Jennifer Lawrence hadert mit ihrem frühen Ruhm. "Ich war viel zu jung", sagte die 35-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Mitteilung vom Mittwoch. "Ich erinnere mich noch genau an meine erste große Award Season - ich saß da in Kleidern, in denen ich mich überhaupt nicht wiedererkannte."
Mutter mit Harpune und Messer getötet: Bundesgerichtshof verwirft Revision
Wegen einer tödlichen Harpunen- und Messerattacke auf seine schlafende Mutter muss ein junger Mann aus Hamburg in die Psychiatrie. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision des Beschuldigten gegen die entsprechende Entscheidung des Landgerichts Hamburg, wie dieses am Mittwoch mitteilte. Das Landgericht hatte den damals 19-Jährigen im Juli vergangenen Jahres in eine Fachklinik eingewiesen. Er ist demnach psychisch krank.
Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern bleiben auf Niveau vom Vorjahr
Die Zahl der Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern ist auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. 2025 rückte die Luftrettung zu rund 49.000 Einsätzen aus, wie die Organisation am Mittwoch in München mitteilte. Jedoch fanden fünf Prozent mehr Flüge in der Dunkelheit statt. Auch die Zahl der Spezialeinsätze mit Rettungswinde stieg um fünf Prozent.
Merz "tief bestützt" über Schusswaffenangriff in Schule in Kanada
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bestürzt über den tödlichen Schusswaffenaqngriff in einer kanadischen Schule gezeigt. "Heute morgen erreichen uns schreckliche Nachrichten aus Kanada", erklärte Merz am Mittwoch im Onlinedienst X. "Die vielen Toten nach Schüssen an einer Schule bestürzen uns tief. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Tumbler Ridge, die um Freunde und Familie trauern." Merz wünschte zudem den Verletzten "rasche Genesung".
Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant
Im diplomatischen Dienst der Bundesregierung steht nach Medienberichten im Sommer ein größerer Personalwechsel auf wichtigen Posten an. Wie der "Spiegel" und das Portal Table.Briefings berichteten, sollen elf Botschaften neu besetzt werden, darunter Tel Aviv, Moskau und Peking. Demnach soll die Rotation am Mittwoch vom Bundeskabinett abschließend bestätigt werden.
Sport Bild: Schlotterbeck-Entscheidung im März
Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund rückt eine Entscheidung über die Zukunft von Nationalspieler Nico Schlotterbeck offenbar näher. Wie die Sport Bild berichtet, soll der Verteidiger den Entschluss hinsichtlich seines nächsten Karriereschritts rund um die Länderspielpause im März treffen. Idealerweise soll dies geschehen, bevor Schlotterbeck zur Nationalmannschaft reist.
Von der Leyen ruft EU-Länder vor Gipfel zu Wirtschaftsreformen auf
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Mitgliedstaaten vor einem Gipfel am Donnerstag zu raschen Wirtschaftsreformen aufgerufen - notfalls in einer kleineren Gruppe von Ländern. "Wir müssen die Hürden einreißen, die uns daran hindern, ein echter globaler Riese zu sein", sagte von der Leyen am Mittwoch vor dem Europaparlament. "Dafür müssen alle ihren Beitrag leisten."
Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von Machtwechsel in Heimatland
Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von einem Machtwechsel in ihrem Heimatland. "Wenn es tatsächlich passieren sollte, ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen würde – doch, ich würde meinen nackten Fuß auf die iranische Erde setzen, mich dann hinknien und die Erde küssen", sagte die 87-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Mitteilung vom Mittwoch. "Das wäre ein großer Tag."
Tödlicher Messerangriff in Neumünster: Sieben Jahre Haft für 39-Jährigen
Nach einem tödlichen Messerangriff im schleswig-holsteinischen Neumünster ist ein 39-Jähriger zu sieben Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Das Landgericht Kiel sah es nach Angaben einer Sprecherin vom Mittwoch als erwiesen an, dass er im Mai vergangenen Jahres einen 34-jährigen nach einer Auseinandersetzung im Treppenhaus vor seiner Wohnung mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt hatte. Laut Anklageschrift hatte der Getötete den Beschuldigten zuvor aufgesucht und dessen Wohnungstür eingetreten.
Kolumbien: Senatorin und indigene Aktivistin kurzzeitig entführt
In Kolumbien ist eine indigene Senatorin entführt und für einige Stunden festgehalten worden. Sie sei von "mehreren bewaffneten Männern" mitgenommen worden, sagte die 53-jährige Aida Quilcué der Nachrichtenagentur AFP nach ihrer Flucht am Dienstag (Ortszeit). Wenige Stunden zuvor war ein Fahrzeug, in dem Quilcué mit zwei Bodyguards unterwegs war, verlassen aufgefunden worden.
Offenbar rassistischer Angriff: 23-Jähriger in Erfurt schwer verletzt
In Erfurt ist ein 23-Jähriger bei einem offenbar rassistischen Angriff schwer verletzt worden. Mehrere unbekannte Täter griffen den Mann in der Nacht zum Mittwoch in der Altstadt der Thüringer Landeshauptstadt an, wie die Polizei mitteilte. Er wurde mit einem unbekannten Gegenstand schwer im Gesicht und an der Hand verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.
TÜV-Verband: Führerscheinprüfungen auf neuem Allzeithoch
Trotz der als zu hoch kritisierten Kosten für den Führerschein ist die Zahl der Fahrprüfungen in Deutschland auf einen neuen Rekord gestiegen. Über alle Klassen hinweg wurden im vergangenen Jahr laut einer am Mittwoch veröffentlichten Datenerhebung des TÜV-Verbands 2,04 Millionen Theorieprüfungen abgelegt und damit 1,6 Prozent oder rund 33.000 Prüfungen mehr als 2024. Zugleich wurden rund 1,89 Millionen Praxisprüfungen und damit etwa 90.000 mehr abgelegt als im Vorjahr (plus 4,9 Prozent).
So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf
Die allermeisten Gäste kommen aus dem Inland: Deutschlands Tourismusbranche hat im vergangenen Jahr erneut einen Rekord aufgestellt. Hotels, Pensionen und Campingplätze verzeichneten insgesamt 497,5 Millionen Übernachtungen und damit 0,3 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Dazu trugen auch die Zahlen zum Jahresende bei: Im Dezember verbuchten die Betriebe 32 Millionen Übernachtungen - so viele wie nie in einem Dezember.
Statistik: Zahl der Klinikaufenthalte wegen Alkoholmissbrauchs deutlich gesunken
Die Zahl der Krankenhausbehandlungen aufgrund von Alkoholmissbrauch ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen. 2024 wurden in Deutschland 283.500 Patientinnen und Patienten wegen einer alkoholbedingten Diagnose in einer Klinik behandelt, das waren 115.000 oder 28,9 Prozent weniger als 2014, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Auch der Anteil an Krankenhausbehandlungen insgesamt sank von 2,0 auf 1,6 Prozent.
Mann bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
In Waltrop in Nordrhein-Westfalen ist ein Mann bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Die Einsatzkräfte waren am Dienstagnachmittag in ein Seniorenheim gerufen worden, weil dort ein 53-Jähriger zwei Menschen mit einem Messer bedrohte, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Abend in Dortmund mitteilten. Dabei sei es zu einer "weiteren Bedrohungssituation" gekommen, woraufhin die Beamten ihre Dienstwaffe einsetzten, hieß es.
Studie: Verheiratete Paare glücklicher als unverheiratete
Verheiratete Paare sind einer Studie zufolge glücklicher als unverheiratete. Auf einer Skala von eins bis zehn bewerteten verheiratete Paare laut einer am Mittwoch in München veröffentlichten Studie für den SKL-Glücksatlas ihre Beziehung mit durchschnittlich 8,51 Punkten. Unverheiratete Paare kamen auf 7,69 Punkte, was einem Unterschied von 0,82 Punkten entspricht.
Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6000 Stellen in den kommenden zwei Jahren
Sinkender Absatz: Der niederländische Brauereikonzern Heineken will sparen und in den kommenden zwei Jahren "5000 bis 6000 Stellen streichen". Heineken verwies am Mittwoch auf "schwierige Marktbedingungen". Daher wolle der Konzern seine Produktivität "in großem Umfang steigern, um erhebliche Einsparungen zu erzielen". Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt mit insgesamt mehr als 85.000 Beschäftigten.
Ohne James und Doncic: Kleber verliert mit den Lakers
Der deutsche Basketballprofi Maximilian Kleber hat mit den Los Angeles Lakers in Abwesenheit des Star-Duos LeBron James und Luka Doncic die nächste Niederlage kassiert. Das personell geschwächte Team aus Kalifornien verlor mit 108:136 gegen die San Antonio Spurs und musste die zweite Pleite in Folge hinnehmen.
Polizei: Neun Tote bei Schusswaffenvorfall an Schule und Wohngebäude in Kanada
Im Westen Kanadas sind bei einem Schusswaffenvorfall an einer Schule und einem Wohngebäude nach Angaben der Polizei neun Menschen getötet worden. An der höheren Schule in der abgelegenen Gemeinde Tumbler Ridge wurden sieben Menschen tödlich verletzt, zwei weitere Menschen wurden tot in einem Wohngebäude aufgefunden, wie die kanadische Polizei am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Auch der tutmaßliche Täter sei tot, hieß es demnach. Kanadas Premierminister Mark Carney reagierte betroffen auf den Vorfall.
Staffel im Hinterkopf: "Partymaus" Taubitz gibt nur "Halbgas"
So richtig krachen ließ es "Partymaus" Julia Taubitz nicht. Unter großem Applaus wurde die neue Rodel-Königin um 22.00 Uhr im Deutschen Haus empfangen, mit Freunden und Familie ließ sie ihren ersten Abend als Olympiasiegerin bei einem Aperol auf dem Gelände des Cortina Golf Club gemütlich ausklingen. Schließlich hat die 29-Jährige aus dem Erzgebirge bei den Winterspielen in Norditalien noch etwas vor.
"Extrem bitter" und "sehr stolz": Gefühlschaos bei der Hertha
Fabian Reese war in eine dicke Hertha-Decke gehüllt, als er über das schlimme Ende dieses packenden DFB-Pokal-Viertelfinales seiner Hertha sprach. "Im Elfmeterschießen zu verlieren, ist extrem bitter. Gerade nach der Leistung, die wir gezeigt haben", sagte der Berliner. Dieses 4:5 im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg sei "unglaublich schade", gleichwohl sei er "sehr, sehr stolz auf die gesamte Mannschaft."
EU und Australien schließen offenbar Verteidigungspakt
Die EU und Australien haben die Verhandlungen zu einem Verteidigungs- und Sicherheitspakt offenbar abgeschlossen. Die Einigung könne möglicherweise parallel zum Freihandelsabkommen verkündet werden, das noch ausgehandelt wird, teilten EU-Diplomaten dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) mit. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wird nun nur noch ein Datum für die Unterschrift gesucht.
Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen"
Slalom-Queen Mikaela Shiffrin wollte die nächste Olympia-Pleite ihrer großen Karriere nicht so recht an sich heran lassen. "Ich achte darauf, keine Ausreden zu suchen, aber es liegt an vielen verschiedenen Faktoren. Ich habe nicht die richtige Balance gefunden, um mein volles Tempo abzurufen", sage die US-Amerikanerin, nachdem für sie und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson statt der erwarteten Goldmedaille in der Team-Kombination nur Rang vier stand - weil ausgerechnet Weltcup-Dominatorin Shiffrin in Cortina im Stangenwald ungewohnte Schwächen zeigte.
Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal"
Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch hat bei seinem Grundsatzstreit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) prominente Unterstützung erhalten. "Ich kann ihn definitiv verstehen", sagte der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch dem SID.