"Sieg teuer bezahlt": Kovac leidet mit Konstantelias
Als Giannis Konstantelias völlig niedergeschlagen und humpelnd den Platz verließ, da litt auch Niko Kovac mit. "Wir sind sehr traurig und haben diesen Sieg teuer bezahlt, wenn es denn ein Kreuzbandriss sein sollte", sagte Kovac nach dem 2:0 (2:0) zum Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV, der durch die schwere Knieverletzung des griechischen Neuzugangs in den Hintergrund gerückt war.
"Das hat uns sehr getroffen, weil man schon gesehen hat, wie wichtig er sein kann", sagte Kovac. Konstantelias hatte sich kurz nach der Pause (52.) bei einem Zweikampf mit Bakery Jatta das Knie verdreht. Der 23-Jährige, der zuvor zum 2:0 (45.+1) getroffen und mit seinen Dribblings begeistert hatte, konnte zwar auf beiden Beinen das Feld verlassen, wirkte aber sehr niedergeschlagen und musste von allen Seiten aufgebaut werden. Die genaue Diagnose soll am Sonntag eine MRT-Untersuchung ergeben.
Er habe ihn erstmal gefragt, was passiert ist, Konstantelias habe "selbst ein Knacken gehört", sagte Kovac: "Nach dem Spiel in der Kabine habe ich ihn natürlich getröstet. Er ist sehr geknickt. Seine Familie ist heute angereist, extra zum Spiel. Das, was die Fans heute von ihm gesehen haben, verspricht vieles. Und deswegen sind wir heute sicherlich, sollte sich das bestätigen, sehr traurig. Aber trotzdem werden wir ihm helfen. Ich hoffe, dass er dann möglichst noch stärker wiederkommt."
Konstantelias war für kolportierte 30 Millionen Euro Ablöse von PAOK Saloniki zum BVB gekommen, wo er einen Fünfjahresvertrag erhielt.
A.Riccobono--INP